Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine
Die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV) schließt sich der folgenden Stellungnahme der Europäischen Psychoanalytischen Förderation an:
Die EPF ist tief betroffen und beunruhigt über den Einmarsch der russischen Armee und den Krieg, den sie in der Ukraine, einem freien und unabhängigen Land in der Mitte Europas, begonnen hat. Wir sind in Sorge um die Leben, die physische und psychische Gesundheit alller Menschen, die von dieser humanitären Katastrophe betroffen sind, und in der sogar eine Kinderklinik und eine Klinik für werdende und gebärende Mütter beschossen und zerstört werden. Diese Angriffe auf unschuldige Menschen sind Ausdruck eines Verlusts jeglicher Menschlichkeit. Wir fordern und wir hoffen auf ein sofortiges Ende des Krieges und die Herstellung von Frieden.
Im Namen des EPF-Vorstandes
Dr. Heribert Blass, EPF Präsident
Sigmund Freud
Den Weg zu den meist vergessenen Konfliktsituationen, die wir in der Erinnerung des Kranken wiederbeleben wollen, weisen uns die Symptome, Träume und freien Einfälle des Kranken, die wir allerdings erst deuten, übersetzen müssen.
Freud 1926, Die Frage der Laeienanalyse: Unterredungen mit einem Unparteiischen, GW Bd. XIV, S. 233


